aktualisiert 29.06.20 Me

 

 


Arbeit an unseren Schaukästen

Wie Bienen Blütenfarben sehen

 

Bienen im Schulbiologiezentrum Hannover


Das Schulbiologiezentrum verfügt über eine sehr lange Tradition der Bienenhaltung und des Bienenunterrichts. H.-J. Frings hat in den 1980er Jahren die „Experimentelle Bienenkunde“ veröffentlicht und den Bienenunterricht intensiviert. Die Schülerinnen und Schüler kommen ins Bie-nenhaus, um vor Ort die Biologie und Ökologie der Biene kennen zu lernen. Es gibt Kurse für alle Altersstufen (Sek I und Sek II) zu Bienen, Insekten, Wildbienen und Blütenökologie. Des weiteren beraten wir Lehrkräfte zu imkerlichen Themen und zum Bienenunterricht und Fachstudenten und Schüler zu Facharbeiten mit Bienen-/ Insektenthemen. Unsere Leihstelle verfügt über einen großen Fundus an didaktischem Material für die praktische Unterrichtsgestaltung rund um Imkerei, Biene und Blütenökologie.
Dieses Spektrum wollen wir erweitern: Wir bringen die Bienen in die Schulen. Ab Mai verleihen wir sogenannte Schülerkisten mit einem kleinen Bienenvolk an hannoversche Schulen. Diese Ausleihe von „Schulbienen“ (auf Grundlage des Sommerbienenkonzepts) eignet sich für eine Bienen-AG. Vor der Ausleihe beraten wir intensiv zur Handhabung der Bienen in den Schülerkisten.

Beratung und Information:
Heike Uphoff
Schulbiologiezentrum.lehrer@hannover-stadt.de
Schulbiologiezentrum@hannover-stadt.de


Sekretariat: 0511- 168-45903
Schulbiologiezentrum.info@hannover-stadt.de

Schulbiologiezentrum Hannover
Vinnhorster Weg 2
30419 Hannover

www.schulbiologiezentrum.info

 

Bienenwabe

Nisthilfen für Wildbienen

 

Aktuelles:

Bienen in Zeiten von Corona

Unsere Bienen gehen Online!

Digitales Angebot zur Bienenpädagik (Internetadressen)

Schwarmfall in der "We4bee"-Beute:
Ein Bienenvolk verlässt den Stock

Am 27. Mai 2020 ist Weltbienentag! Unser Beitrag dazu

Beitrag zum Thema "Wildbienen" erschienen

Auszeichnungsveranstaltung Umweltschulen in Europa 2019

Die Siegerbilder unseres Fotowettbewerbs

Zukunftstag 2019 im Kultusministerium

Blühflächen in der Tellkampfschule

Tellkampfschule hat wieder Bienen!

Thema auf der Landestagung:"Bienen machen Schule"

Historischer Bienenwagen restauriert

Hannover HonigBox

"Metjen": Der kleine Bruder vom richtigen Met

 

 

Angebote und Material:

Experimentelle Bienenkunde in der Schule

Schulbienen: Kleine Bienenvölker zur Ausleihe

Materialien zur Ausleihe

Wildbienen: Steckbriefe 20 heimischer Arten

Lernquiz: Kennst Du Dich aus mit Bienen, Wespen, Hummeln & Co?

Futterpflanzen für Bienen, Hummeln und andere Insekten

Hummeln erkennen

Rundbriefe für bienen-affine Lehrkräfte

Pollenkalender

Material zur Honig-Pollenanalyse

"Pollenkiste": Material zur Untersuchung des Honigs

Bienen, Licht und Farbe (polarisiertes Licht, Farbsehen)

Arbeitshilfe "Bienenkunde" (1977)

Erlebniswerkstatt Wildbienen entdecken (Quelle: Wildbee)

Unterrichtshilfe Blumenwiesen (Quelle: pro natura)

Unterrichtsideen zum Kennenlernen der Blüten besuchenden Insekten (Quelle: PLENUM Schwäbische Alp)

 

Fortbildungskurse 2020

Fortbildung "Schulbienen für Einsteiger"

Fortbildung "Schulbienen für Auffrischer"

Fortbildung "Wildbienen"

Fortbildung "Schulbienen AG Netzwerktreffen"

 

 

 

Unsere Bienen und Corona

Bees online – Ein Citizen Science Projekt
Wenn die Schüler*innen nicht zu den Bienen kommen können, so kommen eben die Bienen zu den Schüler*innen!
Das Schulbiologiezentrum Hannover ist Teilnehmer in dem "Citizen Science"- Forschungsprojekt „We4bee.org“ von Prof. Tautz an der Universität Würzburg. Zusammen mit HOBOS können interessierte Forscherklassen, Schüler*innen mit Facharbeits- oder Projektarbeitsthemen und alle anderen Interessierten auf digitale Daten aus dem „We4bee“ - Bienenstock zugreifen.

(Fotos: Heike Uphoff)
Warten auf den Bienenschwarm und das neue "Zuhause"

Besonders in diesen Zeiten, in denen Schüler*innen aufgrund der Corona-Pandemie zu Hause online unterrichtet werden, ist leider alles anders.
Normalerweise ist das Schulbiologiezentrum ein Ort, an dem Schüler*innen forschen, lernen, und mit allen Sinnen die Natur erleben und begreifen. Spätestens ab April beginnt die Hochsaison und viele Themen, wie auch die Bienenkurse, sind bis zu den Sommerferien ausgebucht.
So nicht dieses Jahr. Die Schulschließungen führten auch im Schulbiologiezentrum zum „Lockdown“ und alle Schülerkurse wurden bis zu den Sommerferien gestrichen.
Die Natur nimmt darauf keine Rücksicht und die Bienensaison ist in vollem Gange, das bedeutet, die Bienenvölker wachsen, tragen Nektar ein und schwärmen.
Da wir im Schulbiologiezentrum wesensgemäß imkern kann es schon mal vorkommen, dass ein Schwarm abgeht. Er hängt dann im Apfelbaum auf der Obstwiese und wird in eine Beute „eingeschlagen“, sozusagen überführt.
Wenn so ein Bienenschwarm ein neues Zuhause bezieht, ist das immer ein großes Ereignis und wird dementsprechend begeistert beobachtet. Diesmal fand es im „kleinen Rahmen“ statt, war aber mindestens genauso beeindruckend! Wir haben die We4bee- Beute, den digitalen Bienenstock, mit einem Naturschwarm besetzt. Die Königin ist vom letzten Jahr, 2019 und grün markiert. Wir nennen sie nun „Corona“.
Dieser Bienenstock sendet regelmäßig verschiedenste Daten die man überall abrufen und mit denen man forschen kann. Zum Beispiel kann man den Einfluss des Klimas (und des Klimawandels z.B. in Zeiten der Trockenperioden) auf das Wachstum des Volkes beobachten.
Über folgenden Link: https://analytics.we4bee.org kann man online auf die Daten von unserer Bienenbeute "We4bee" und von anderen Bienenstöcken bundesweit zugreifen und sie miteinander vergleichen. Bitte auf die Seite gehen, die Postleitzahl 30419 eingeben, auf Schulbiologiezentrum Hannover klicken und schon können Daten angesehen werden.
Folgende Daten werden erhoben: relative Luftfeuchte im Bienenstock, Flugbetrieb vor dem Flugloch (Kamera) und Baubetrieb innerhalb des Bienenstocks (Innenkamera), Gewicht, Feinstaubbelastung, Temperatur (innen und außen), Niederschlagsmenge und Windgeschwindigkeit (beides wichtig für den Flugbetrieb der Bienen), Luftdruck und Helligkeit.

(Fotos: Heike Uphoff)

Bienen an der Wee4Bee-Beute und sterzelnde Bienen

Anderthalb Kilo Bienen und Erstkontakt

 

23.01.20

Unsere Bienen gehen online!

Seit Dienstag, 21.01.2020 steht die sogenannte „We4bee“ digitale Hightech-Beute draußen auf dem Bienenstand!

Über den Link https://analytics.we4bee.org kann man online auf die Daten von unserer Bienenbeute „We4bee“ und von 100 weiteren dieser Bienenstöcke in ganz Deutschland zugreifen.
Alle sind Teil eines groß angelegten „Citizen Science“- Forschungsprojektes von Prof. Tautz aus der Bienenforschung der Universität Würzburg zusammen mit HOBOS („HOBOS ist eine Internetplattform, deren Kern lebende Bienenvölker sind, die mit den Möglichkeiten der technisierten, digitalen Welt vielfältig überwacht, untersucht und beobachtet werden. Diese Plattform steht jedermann für eigene Forschungen und Lehrtätigkeit frei zur Verfügung“).
Es lassen sich Daten unter anderem über die Luftfeuchtigkeit in der Beute, den Flugbetrieb vor dem Flugloch, das Gewicht, die Feinstaubbelastung, die Temperatur, die Niederschlagsmenge und Windgeschwindigkeit (beides wichtig für den Flugbetrieb der Bienen), den Luftdruck und die Helligkeit erheben.
Dabei kann man zum Beispiel auch vergleichen, ob die Bienen in Bayern Nektar eintragen (Gewicht der Beute) oder wie hoch z.B. die Feinstaubbelastung am Standort Frankfurt/Main ist.

Dieser Artikel als PDF

 

Das "We4bee"-Projekt auf www.hannover.de

Die „We4bee“-Galerie auf www.hannover.de

Alle Links auf einer Seite (PDF)

18.06.20

Bees online:
Ein Angebot des Schulbiologiezentrums, das sich gut für den digitalen
Bienen-Unterricht nutzen lässt.
Das Schulbiologiezentrum hat eine Liste von Internetadressen zu passenden Filmen,
Unterrichtsmaterial und Hintergrundinformationen bzw. Forschungsansätzen zusammengestellt.
So kann sich der/die Fachlehrer*in das Passende für den digitalen Unterricht
aussuchen:

Auf den diesen Internetseiten können die Daten des We4bee- Bienenvolks des SBZ eingesehen
und im MINT-Zirkel passende Aufgaben dazu ausgewählt werden.

Digitales Angebot zur Bienenpädagogik / Internetadressen (PDF)

 

29.06.20

"Schwarmfall" in der "We4bee"-Beute:
Bienen suchen eine neue Heimat (oder es ist ihnen zu warm)

Schwärmendes Bienenvolk (Foto Heike Uphoff)

 

So kann man Ereignisse im und rund um den Bienenstock mit "We4bee" zuhause verfolgen, z.B. einen Schwarmfall.
hier die Temperatur- und Feuchtigkeitskurven und das Gewicht des Volkes.

Zum Vergrößern bitte anklicken!

Am 12.06.2020 schwärmten die Bienen aus unserem We4bee-Bienenstock – dieser Zeitpunkt ist ungewöhnlich, da das Volk erst am 27.04.20 als Naturschwarm in den Bienenstock eingezogen ist.
Die Imker sagen auch: der Schwarm fällt. Wenn ein „Bienenschwarm fällt“, d.h. ein Teil des Volks mit der alten Königin den Bienenstock verlässt, ist das immer ein sehr beeindruckendes und besonderes Schauspiel!
Und diesmal lässt sich das Phänomen sogar anhand der digitalen Daten im Bienenstock nachvollziehen.

"Appetithäppchen": Beispiele für die Online-Arbeit (PDF)

Bees online: Die "Corona"-Königin verlässt die We4bee-Beute (PDF)

Bees online mit Forscheraufgaben: Die Jungkönigin verlässt im Nachschwarm die We4bee-Beute (PDF)



27.01.20

Am 27. Mai 2020 ist Weltbienentag!

Im Rahmen unserer Sonntagsveranstaltungen bieten wir Ihnen dazu ein vielfältiges Programm.

Wir freuen uns auf Sie!

 


07.01.20

Beitrag zum Thema "Wildbienen" erschienen

Im Heft 3/19 der Zeitschrift "Sachunterricht" des Cornelsen-Verlages (www.grundschulunterricht.de) hat ein Autorenteam aus dem Schulbiologiezentrum Hannover einen Beitrag zum Thema "Wildbienen"
geschrieben. Nachzulesen im Heft "Erlebnis Streuobstwiese" oder hier als Auszug:

Beitrag als PDF herunterladen

22.06.19

Zum Kennenlernen der heimischen Bienen, Wespen und Hummeln

"Kennst du dich aus mit
Bienen, Wespen, Hummeln & Co.?"

Blattschneiderbiene am Balkonkasten, Foto: Ingo Mennerich

Klick´dich durch 50 Arten, entscheide unter vier Möglichkeiten und und versuche, bis zum Ende fehlerfrei zu bleiben. Jede Art kommt nur einmal vor, ein Notizzettel könnte daher hilfreich sein.
Wem die harte Spielvariante mit den vielen Absturzmöglichkeiten nicht liegt, kann sich durch Anklicken des Bildes Hilfe holen: Dann wird der Name eingeblendet.

Irgendwann geht´s auch ohne Hilfe. Nur Geduld!
Und dann hinaus in die Natur und schauen, was man dort wiedererkennen kann...

Hier zum Herunterladen

 


Das Schulbiologiezentrum Hannover nimmt an Auszeichnungsveranstaltung
der Umweltschulen 2019 teil

Foto: Heinfried Husmann

Oben:
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innja Gerasch und Jannis Israel aus der Bienen AG der Tellkampfschule berichteten von ihren Erfahrungen mit den „Schulbienen“ auf Grundlage der Bienenpädagogik des Schulbiologiezentrums Hannover.

Bereits seit 24 Jahren wird das Projekt „Umweltschule in Europa/Internationale Nachhaltigkeitsschule“ vom Kultusministerium angeboten.
Es ist mit ca. 400 teilnehmenden Schulen heute das größte schulische Netzwerk in ganz Niedersachsen. Die Schulgemeinschaften der Umweltschulen verfolgen das Ziel, über einen Zeitraum von zwei Jahren durch konkrete Maßnahmen die Bereit-schaft zu umweltgerechtem Verhalten (Bildung für nachhaltige Entwicklung) zu erhöhen. Die international abgestimmten Handlungsfelder sind Energie/Klimaschutz, Artenschutz/Biodiversität, Recycling/Abfall, Wasser sowie Mobilität, Fairer Handel und Globales Lernen (vgl. www.eco-schools.org). Eines dieser Themen sollte bei der Erst-Teilnahme bearbeitet werden. Darüber hinaus kann jede Schule unter einer Vielzahl von Themen wählen. (siehe auch https://www.landesschulbehoerde-niedersachsen.de/bu/schulen/schulentwicklung/bne/umweltschule)

Die engagierten Lehrer*innen und Schüler*innen an diesen Umweltschulen haben einen großen Anteil daran, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung – BNE nicht nur in den Umweltschulen selbst, sondern auch in den Familien und im öffentlichen Leben verankert und weiterentwickelt wird. Durch die Teilnahme am Umweltschule - Projekt und die Aufnahme in das Schulprogramm ist BNE in vielen Fällen bereits zu einem festen Bestandteil des Schulalltags geworden.

In diesem Jahr erhalten 330 Schulen in Niedersachsen ihre Auszeichnung als neue bzw. weiterführende Umweltschule für ihre hervorragende Arbeit in den unterschiedlichen Handlungsfeldern.
Das Schulbiologiezentrum Hannover nahm mit einem Stand auf dem Markt der Möglichkeiten an der Auszeichnungsveranstaltung der Regionalabteilung Hannover der niedersächsischen Landesschulbehörde am Hildegard-von-Bingen Gymnasium in Twistringen teil.
Neben vielen Grußworten (vom Staatssekretär Herr Frank Doods (Minsterium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz), vom Landrat des Kreises Diepholz, Herr Cord Bockhop, vom Bürgermeister von Twistringen, Jens Bley, von Herrn Kolley Dezernatsleiter der Landesschulbehörde, von Frau Gülker von der Deutschen Gesell-schaft für Umwelterziehung sowie von Frau von der Heyde vom Förderverein der Umweltschulen) gab es auf dem Markt der Möglichkeiten interessante Stände von Schüler*innen anderer Schulen, die ihre Umweltschul- Projekte vorstellten: die 17 global goals der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung im Praxisbeispiel der eigenen Schule, Kräutergarten an der Schule anlegen; Wunschschulhof mit Palettenmöbeln schaffen; Kinderkonferenz einberufen; Klingeln für Kinderrechte; Nachwachsende Rohstoffe kennenlernen; Benjeshecke pflanzen; Kräuterdetektive ausbilden; das Leben der Bienen erkunden uvm.

Reges Interesse am „Schulbienen“- Stand des Schulbiologiezentrums Hannover:

Fotos: Heike Uphoff

Viele Umweltschulen haben mittlerweile eine Bienen AG, einige Schulen auch Imkerei-Schülerfirmen und das Interesse an unterschiedlichen Formaten der Bienenhaltung an Schulen ist ungebrochen. Dafür steht das Schulbiologiezentrum mit seiner Bienenpädagogik „Bienen an die Schulen“, die an dem Tag viele interessierte Lehrkräfte an den Stand lockte. Es wurde das Fortbildungsangebot in der Bienenpädagogik vorgestellt und es gab viele Fragen zum Konzept der saisonalen Bienenhaltung an Schulen zu beantworten:
Denn an der Arbeit an und mit „Schulbienen“ lässt sich die grundlegende Bedeutung der Bestäuberinsekten für Mensch und Natur in Bezug auf die soziale, ökonomische und ökologische Bedeutung hautnah erfahren. Dazu erleben die Schüler*innen die wesentlichen Aspekte der pädagogischen Bienenhaltung (Faszination am Tier und Bienenbiologie mit Volkswachstum, Arbeitsteilung, Kommunikation, etc.).
Die Bienen- AG Schüler*innen übernehmen von Mai bis zu den Sommerferien die Verantwortung für „ihr“ Bienenvolk und arbeiten in Eigenregie: Durch die wöchentliche selbständige Volkdurchsicht wird Kooperationsfähigkeit, Empathie und Einfühlungsvermögen sowie das Verantwortungsbewusstsein und nebenbei der Naturschutzgedanke (Artenschutz) geschult.

 

Und das sind sie nun, die Sieger unseres Fotowettbewerbs:

 

Es war nicht leicht für die dreiköpfige Jury, die besten Fotos aus insgesamt 30 Einsendungen auszuwählen. Mitgemacht haben Jungen und Mädchen bis 10 Jahre, einige alleine, andere in der Schule.

Vielen Dank an alle für´s Mitmachen! Die Preisträgerinnen und Preisträger werden ihre Bilder wiedererkennen und in Kürze informiert.

Und wer nicht dabei ist: Nicht traurig sein, die Verlierer von heute können die Sieger von morgen sein!

Experimentelle Bienenkunde in der Schule


Das Schulbiologiezentrum Hannover bietet das 1994 erschienene Buch "Experimentelle Bienenkunde in der Schule" von Hans Joachim Frings in der überarbeiteten Fassung von 2012 zum Herunterladen an.

Mit diesem Buch möchten wir möglichst viele Lehrkräfte und bienenaffine Pädagog*innen für die Arbeit mit Bienen begeistern.
Es beinhaltet, aufbauend auf die jahrzehntelange Erfahrung des Autors alles, was man zum Thema wissen muss.


Das Schulbiologiezentrum Hannover verfügt über eine sehr lange Tradition der Bienenhaltung und des Bienenunterrichts. Hans Joachim Frings hat 1994 (Überarbeitung 2012) ein Buch über die mehr als 30jährige Erfahrung in der Bienenhaltung und Bienenpädagogik im Schulbiologiezentrum Hannover geschrieben, die „Experimentelle Bienenkunde in der Schule“.
Es enthält viele Experimente für Sekundarstufe I und II, die mit Schüler*innen erprobt wurden. Die Kapitel sind klar gegliedert und wohl einzigartig in der Fülle des pädagogischen Angebots mit unzähligen Zeichnungen, Arbeitsblättern und Hinweisen.

Ein Auszug:
• Der Bienenfuttergarten,
• Die Blütenuhr,
• Beobachtung an Blumen,
• Funktionsmodell des Insektenflugs,
• Futterdressuren,
• Abbau von Ängsten bei Kindern,
• Duftdressuren usw.

Hier zum Herunterladen

(12 MB)

 


Modell einer Honigbiene

   

Die Leihstelle des Schulbiologiezentrums hält eine Vielzahl von Materialien zum Thema Bienen für Sie bereit!


Der Ausleihkatalog 2017/18

Hier zum Herunterladen

   

Modelle verschiedener Insektenköpfe

 

Zukunftstag im Umweltminsterium



Am Donnerstag, 28.03.19 hat das Schulbiologiezentrum Hannover das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz unterstützt, das Thema „Insekten schützen – Vielfalt bewahren“ für den bundesweiten „Zukunftstag " handlungsorientiert zu gestalten.
In einem interaktiven Vortrag erfuhren die Schülerinnen und Schüler viel über die Biologie der Wildbienen und warum sie so sensibel auf Veränderungen in der Natur reagieren (Verlust von Nistplätzen und Nahrungsangebot durch z.B. Zersiedlung und intensive Landwirtschaft).
Auch die Lösungsansätze wie eine Veränderung im Einkaufs- und Konsumverhalte, in der Mobilität und in der Gartengestaltung wurden erarbeitet.
Danach ging es für die 24 Mädchen und Jungen in den Innenhof des Umweltministeriums. Die diesjährigen FÖJ-lerinnen und zwei Schüler der Tellkampfschule leiteten die Schülerinnen und Schüler beim Nisthilfenbau und beim Pflanzen fachkundig an.
Die Jugendlichen pflanzten dort über 100 mehrjährige Wildstauden, die den Insekten von März bis September als Futterquelle für Nektar und vor allem für Pollen dienen. Außerdem wurden aus alten Konservendosen Nisthilfen für stängelbrütende Wildbienen gebaut. Insbesondere bei den Wildbienen ist neben Nahrungsknappheit auch das Fehlen geeigneter Nistmöglichkeiten verantwortlich für den Rückgang vieler Arten.

 

 

Schulbienen – vom Schwarm zum Bienenvolk
Ein saisonales Angebot der Leihstelle für hannoversche Schulen


Keine Aliens!

Foto: Karen Lau

Das Schulbiologiezentrum verfügt über eine lange Tradition der Bienenhaltung und des Bienenunterrichts. Bisher kamen die Schülerinnen und Schüler ins Bienenhaus des Schulbiologiezentrums,
um vor Ort die Biologie und Ökologie der Biene kennen zu lernen. (Dieses Angebot wird auch weiterhin bestehen bleiben, haben doch nicht alle Schulen die Möglichkeit und die Ressourcen, Bienen zu halten).
Diese Tradition wollen wir um das saisonale Konzept der "Schulbienen" erweitern.

Das Schulbienenkonzept

Wir bringen die Bienen in die Schulen: Ab Mai verleihen wir sogenannte Schülerkisten (kleine Beuten mit kleinen, leicht handhabbaren Rähmchen) mit einem kleinen Bienenvolk über die Leihstelle des Schulbiologiezentrums an Schulen. Diese Ausleihe von „Schulbienen“ eignet sich für eine Bienen-AG, zum Beispiel für den Ganztagsbereich. Es ist eine Form der AG, die im Sommerhalbjahr vor den großen Ferien stattfindet.
Das saisonale „Schulbienen“-konzept ermöglicht den Einblick in den Naturwabenbau und in die Entwicklungsphasen eines Jungvolkes. Da die Völker klein und überschaubar sind, sind weder die Schülerinnen und Schüler noch die betreuenden Lehrkräfte mit einer „Masse an Bienen“ überfordert.
Vor der Ausleihe beraten wir intensiv zur Handhabung der Bienen in den Schülerkisten. Die Auswahl eines geeigneten Standorts in der Schule, der Transport und das Aufstellen am Standort kann, muss aber nicht über uns erfolgen.
Die Betreuung der Bienen in der Schülerkiste erfolgt vor Ort über die AG-Teilnehmer/innen und die betreuende Lehrkraft, die auch den Unterricht mit den „Schulbienen“ gestaltet.
Des weiteren geben wir Beratungen und Material zu Unterrichtsanregungen und -ideen, was man mit unserem Leihmaterial zum Thema Bienen und mit den Schulbienen in den Schülerkisten machen kann.
Am Ende des Schuljahres (oder in den Sommerferien) werden die „Schulbienen“ in ihren Behausungen wieder zurückgegeben.
Die Schülerkisten sind sogenannte MiniPlus Beuten, die dem Rähmchenmaß Dadant-Hoch entsprechen. Es passen 11 Rähmchen nebst Futtertasche in eine Schülerkiste.

Information und Beratung:

Heike Uphoff
Tel. (0511) 168-46593

Sekretariat Schulbiologiezentrum
Tel. (0511) 168-45803

                                                             

29.10.18

Neu: Steckbriefe bzw. Kennkarten für 20 bei uns heimischen Wildbienen

Mauerbiene und Sandbiene, Fotos: H.J.Sessner NABU Burgdorf

Gemeine Blattschneiderbiene (Megachile versicolor)
Düsterbiene (Stelis ornatula)
Hosenbiene (Dasypoda hirtipes)
Gemeine Löcherbiene (Heriades truncorum)
Maskenbiene (Hylaeus nigritis)
Gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta)
Scherenbiene (Chelostoma florisomme)
Seidenbiene (Colletes daviesanus)
Blutbiene (Sphecodes albilabris)
Gelbbindige Furchenbiene (Halictus scabiosae)
Filzbiene (Epeolus)
Harzbiene (Anthidium)
Kegelbiene (Coelioxys)
Trauerbiene (Melecta albifrons)
Wespenbiene (Nomada lathburiana)
Wollbiene (Anthidium oblongatum)
Zottelbiene (Panurgus calcaratus)
Schenkelbiene (Macropis fulvipes)
Pelzbiene (Anthopora plumipes)
Sand- bzw. Erdbiene (Andrena vaga
)

Hier herunterladen (PDF)

15.01.19

Hummeln erkennen

Zeichnungen: Ingo Mennerich

 


15.08.18

Nahrung für Insekten:
Blühflächen in der Tellkampfschule

Es summt, brummt und zirpt rund um die Tellkampfschule. Grund dafür sind die beiden bunten Blühflächen, die seit dem Frühjahr vor und hinter der Schule wachsen.
Die fortschreitende Intensivierung in der Landwirtschaft, sowie umfangreicher Siedlungs- und Straßenbau führen zu einer schleichenden Veränderung unserer Kultur- und Städtelandschaft. Die Folgen für blütenbesuchende Insekten sind gravierend, denn Nahrungsgrundlagen gehen verloren und der Lebensraum wird knapp. So hat sich die Situation für alle nektar- und pollensammelnden Insekten in unseren Städten enorm verschlechtert.
Deshalb hat die Umweltschule Tellkampfschule beschlossen, etwas zu tun und sich beim BienenBlütenReich beworben.

Interessierte BürgerInnen, SchülerInnen und LehrerInnen sind am
Do., 30.08.18 und am Do. 13.09.18 um 15.00 Uhr
herzlich zur Führung über die Blühflächen der Tellkampfschule eingeladen.
Treffpunkt: Haupteingang der Schule
Dauer: ca. eine Stunde

Mehr dazu...

 

Fortbildungskurse zum Thema Bienen 2020

Fortbildung „Schulbienen für Einsteiger“
4 Termine: 06.05.; 26.05.; 17.06.; 30.06.2020 jeweils von 15:00 - 16:30

Fortbildung „Schulbienen für Auffrischer“
2 Termine: 24.03. und 18.05.2020 jeweils von 15:00 - 16:30

 

Das Schulbiologiezentrum stellt die „Schulbienen“ vor – vom Mini-Schwarm zum kleinen Bienenvolk. Dieses saisonale Projekt eignet sich für hannoversche Schulen, die Interesse an Bienen an der Schule haben, entweder als Bestandteil des Unterrichts, als AG oder als AG im Ganztag. Es bietet einen Einstieg in die Welt der Bienen, ohne die hohen die Kosten und den Aufwand einer Imkerei.

  • Zielgruppe: „bienenaffine“ LehrerInnen (Biologie und NaWi) und BetreuerInnen im AG- bzw. Ganztagsbereich SEK I und GS
  • Unterrichtsfach: Biologie, NaWi, Sachunterricht
  • Jahreszeit: Mai bis zu den Sommerferien

Kursinhalte:
• An drei Terminen erfahren die TeilnehmerInnen, wie die praktische temporäre Bienenhaltung aussehen kann,
• wie der Bienenschwarm ausgeliehen wird,
• in welchen Behausungen die Tiere gehalten werden und
• welche biologischen Phänomene der Honigbiene die SchülerInnen aktiv im Umgang mit dem Bienenvolk erarbeiten können.

 

Fortbildung „Wildbienen“
12.05. oder 13.05.2020, 9 - 16 Uhr

Im Rahmen der Fortbildung bieten wir Ihnen Ideen und Unterstützungsmöglichkeiten wie Sie den Schulhof, Schulgarten artenreicher, vielfältiger und bunter gestalten können und wie Sie mit den Schüler*innen Wildbienen und Insekten durch Beobachten und Entdecken kennen lernen. Wir bauen Insektenhotels und zeigen Ihnen, welche Pflanzen sich anbieten um Bestäuberinsekten anzulocken und wie Sie mit wenig Aufwand insektenfreundliche Bereiche schaffen.

Fortbildung „Schulbienen AG Netzwerktreffen “
12.02. oder 10.06.2020, 14 - 18 Uhr

Schulbienen etablieren sich an immer mehr Schulen!
Ob saisonale Arbeit in einer Umwelt/Bienen AG oder dauerhaft in einer Imker-AG, es gibt vielfältige Aktionen und Aktivitäten die man mit den Schüler*innen an den Bienenvölkern durchführen kann.

Mehr dazu

 

 

Impressionen von den Fortbildungstagen

 

Das fand am ersten Schulbienen-Tag statt:


TeilnehmerInnen lernen die Bestandteile einer „Schülerkiste“ kennen (Foto: Heike Uphoff)

 

 

Am 02.05.18 war der erste Teil der Lehrerfortbildung – und es ging zunächst theoretisch zu.
Bevor die Lehrer die Schüler an die Bienen lassen, müssen sie die Behausung der Schulbienen kennenlernen. Dazu versuchen sie die Schülerkisten wieder zusammen zubauen. Gar keine leichte Aufgabe wenn man kein Imker ist und noch nie einen „Fluglochkeil“ oder eine „Gemüllwindel“ in der Hand gehalten hat und nun Funktion und Lage in der Schülerkiste benennen soll. Dabei wurde die meisten Teilnehmern klar, dass der Umgang mit Bienen doch mehr erfordert als nur Interesse. Man ist für die Tiere verantwortlich und muss einige Dinge beachten, damit es den Tieren gut geht.
Zum Beispiel muss man berechnen können, ob sie zugefüttert werden sollten oder ob der „Futterkranz“, den sie angelegt haben reicht, wenn mal ein Wettereinbruch kommt. Oder ob man ihnen Bau-Rähmchen dazugeben soll, damit sie weiterbauen können.
Und auch das Halten der Rähmchen muss geübt werden, damit man weder gestochen wird, noch dass die Königin vom Rähmchen fällt weil es zu hektisch bewegt wird.

 

Impressionen vom zweiten Fortbildungstag:

Heute haben die Teilnehmer verfolgt, wie ein Bienenschwarm eine neue Behausung bezieht.

Dieser Vorgang ist immer ein Highlight in der Bienen AG, markiert er doch eine Wende in der AG: weg von den vorbereitenden Aktivitäten hin zur Arbeit an und mit den Bienen!

Zunächst musste die Schülerkiste richtig aufgebaut werden, damit die Arbeit an den Bienen anschließend reibungslos von statten gehen kann und sich die Tiere in ihrem kleinen Bienenstock auch wohlfühlen.

Foto: Winfried Noak

 

Dazu bildet man im Vorfeld einen kleinen Kunstschwarm mit einer Königin (bzw. man bestellt ihn beim Schulbiologiezentrum oder einem Imker in Schulnähe). Am Tag der Einlogierung hängt man den Kunstschwarm als kleinen Bienenschwarm in den Baum. Damit simuliert man die natürliche Teilung einen Bienenvolks im Frühjahr (Mitte/ Ende Mai), wenn sich das Volk stark vermehrt und ein Teil des Volkes mit der alten Königin als Schwarm den Stock verlässt und sich eine neue Behausung sucht.
Diesen Prozess „bilden“ wir nach.

 

Foto: Winfried Noak

 

Damit die Bienen die vorgegebene Behausung auch wirklich annehmen (in der Natur würden Spurbienen eine neue Behausung suchen), trennt man die Königin kurzzeitig vom Volk und hängt man sie in ihrem kleinen gelben Kästchen in die Schülerkiste, damit ihr anschließend alle Bienen nachfolgen.

 

Foto: Winfried Noak

 

Die Bienen werden dann vor dem Eingang der Schülerkiste abgeklopft.
Sobald sie den Duft (Pheromone) der Königin riechen und den dunklen Eingang der Kiste sehen, laufen sie alle zielgerichtet und für so kleine Insekten ganz schön fix, in die Kiste. Da sie Höhlenbewohner sind fühlen sie sich im Dunklen wohl und sicher.
Sie sammeln sich dort sofort wieder um die Königin. Dann kehrt schnell Ruhe ein.

 

 

Foto: Winfried Noak

       

 

Einige Teilnehmer trauen sich sogar auf Tuchfühlung mit den Bienen zu gehen und legen ihre Hand an die Bienen um zu spüren, wie warm und pelzig sie sind.

 

Foto: Winfried Noak

       

 

Impressionen vom dritten Fortbildungstag:

 

         

 

Ende Mai sind die Schulbienen in ihre Behausung gezogen; heute wird eine Durchsicht gemacht und geschaut, wie es den Bienen in der „Schülerkiste“ ergeht.
Die Lehrer übernehmen dabei die Position der Schüler: in der Bienen AG sollen die Schüler eigenständig an den Bienen arbeiten.

Zunächst wird von außen am Anflugbrett vor dem Flugloch beobachtet, wie stark dort die Bienenaktivität ist: Kommen Bienen mit Pollenhöschen an; sind Nektar-Sammlerinnen dabei (zu erkennen daran, dass der Hinterleib leicht schräg nach unten hängt durch die volle Honigblase), wie sieht die Kontrolle am Flugloch aus?


Dann öffnet man die Schülerkiste, zählt die Rähmchen und macht eine Durchsicht. Das heißt, man nimmt jedes Rähmchen in die Hand und überprüft nach folgenden Kriterien:

 

Foto: Winfried Noak

       

 

  • Sehe ich Brut in allen Stadien (vom Ei/ Stift, Rundmaden, Streckmaden, verdeckelte Brut, schlüpfende Bienen),
  • sehe ich einen Pollenkranz um das Brutnest (gute Futterversorgung der Brut mit Proteinen),
  • ist offener Nektarvorrat und oben unter dem Oberträger schon verdeckelter Honig zu sehen,
  • ist die Königin zu sehen
  • ist Bautätigkeit auf den Rähmchen zu sehen, die als letztes eingehängt wurden,
  • muss Futter in die Futtertasche nachgefüllt werden?

 

 

 

Foto: Winfried Noak

 

All diese Beobachtungen geben mir Aufschluss darüber, w ich jetzt im weiteren handeln muss. Was muss ich tun, damit es den Bienen gut geht?


Um den Futtervorrat bemessen zu können und um auch „trocken“ mit den Rähmchen arbeiten zu können, lässt man die Rähmchen (bei gutem, warmen Wetter; sonst kühlt die Brut zu sehr aus) nachmalen. Mit diesen Skizzen kann man in der AG gut weiterarbeiten.


 

Foto: Winfried Noak

       

 

23.03.18

Syrische Flüchtlinge restaurieren historischen Bienenwagen in Linden Mitte
(was die Zeitung dazu schrieb)

 

       
                                                                   

 

Bienen haben´s schwer:

Auf Äckern und Feldern rund um Hannover sind blühende Flächen rar geworden.
Das Futterangebot für die zur Bestäubung vieler Nutzpflanzen notwendigen Bienen (und anderer Insekten) wird schmaler und schmaler. Das mindert nicht nur die Erträge, sondern schwächt auch die Resistenz der Bienenvölker gegen Krankheiten.

In der Schule kann man diesem Trend ein wenig entgegenwirken in dem man Blühflächen anlegt. Unser erster Rundbrief für bienen-affine Lehrkräfte gibt wertvolle Hinweise dazu.

Rundbriefe für bienen-affine Lehrkräfte

Nummer 1, Oktober/November 2017

Merkblatt des Netzwerks Blühende Landschaft:

Standortauswahl und sorgfältige Bodenvorbereitung für Blühflächen:
Was ist zu beachten?

Nummer 2, Dezember 2017/Januar 2018

Anregungen für die Gestaltung des Unterrichts Wildblumen und Wildbienen

Handhabung Mauerbienenkokons Nisthilfen

 

 

 

 

 

   

 


Bienen machen Schule!

Die alljährliche Landestagung der Lehrkräfte, die an außerschulischen Lernorten eingesetzt sind, fand diesmal in Wolfsburg statt (23./24.11.17).
Neben der Vorstellung der Autostadt als Lernstandort "Mobilität" gab es zahlreiche Workshops und Präsentationen neuer Projekte der verschiedenen Regionalen Umweltzentren.
In diesem Rahmen stellte Heike Uphoff für das Schulbiologiezentrum das Projekt "Schulbienen" vor. Dabei geht es um die Schulung von LehrerInnen an kleinen "Schulbienenvölkern", mit denen die Lehrer dann vor Ort an den Schulen mit Schülern an den Bienen arbeiten können.
Diese "Schulbienen" werden vom Schulbiologiezentrum für die Zeit von Mai bis zu den Sommerferien zur Verfügung gestellt. Teilnehmen am Projekt können städtische Schulen.


 
   
 
                                                                   
     

"Hannover HonigBox“

Wie schmeckt Hannover?
Wer das wissen möchte, hat jetzt die Gelegenheit dazu!

 


Aus fünf verschiedenen Stadtteilen kommt der Honig der „Projektarbeitsgruppe Hannover HonigBox“:
Aus Burg, aus Langenhagen, aus der List, aus dem Sahlkamp und aus Waldheim. Unter der Federführung der Internationalen Stadtteilgärten ISG haben sich das Schulbiologiezentrum Hannover, die Schülerfirma „Imkerei der IGS List“, Hannover summt! und der Kleingärtnerverein Waldesgrün zusammengeschlossen, um die Vielfalt von Hannovers Honig in einer Box zu präsentieren.
Allen gemeinsam ist es ein Anliegen, für den Erhalt der Flora und Fauna zu werben und sich für Biodiversität und Nachhaltigkeit einzusetzen.

Die „Hannover Honig Box“ mit den 5 Gläsern a 125 g kann bei der Tourist Information im Neuen Rathaus und am Bahnhof für 19,95€ erworben werden!

Pressekontakt:

Internationale StadtteilGärten Hannover e.V.
Eberhard Irion - Geschäftsführer -
Schwarzwaldstraße 33b - 30657 Hannover –
Tel.: 0511 - 260 4110 (AB)
info@isghannover.dewww.isghannover.de
Mitglied im Gartennetzwerk Hannover und im Garten-Beraternetz der Stiftungsgemeinschaft anstiftung&ertomis

 

 

Zeitungsartikel HAZ "Der Honig von nebenan"

 

       

 

 

 

 
 

 

 

   
               
   

   
 

25.05.2018

Jetzt sind sie da!
Nach ca. 10 Jahren hat die Tellkampfschule wieder Bienen.

Die „Mieter“ kamen nicht mit dem Möbelwagen, sondern hingen als kleiner Bienenschwarm im Baum.
Das Schulbiologiezentrum Hannover stellt der Tellkampfschule zwei sogenannte „Schulbienenvölker“ zur Verfügung. Frau Hausdorf, die Imkerin des Schulbiologiezentrums und Frau Uphoff (Lehrerin am Schulbiologiezentrum und an der Tellkampfschule) organisieren den „Einzug“ der jeweils ca. 7000 Bienen plus Königin.

Alle sind ganz schön aufgeregt und gespannt, ob alles gutgehen wird…..

 

Foto: Heike Uphoff

 

  Frau Braune, die stellvertretende Schulleiterin, hat die sogenannten „Schülerkisten“, die kleinen Bienenstöcke, für den Einzug freigegeben.  

Foto: Heike Uphoff

   
                   
 

 

 

Danach wird es wuselig: Die Königin wird kurzzeitig von ihrem Volk getrennt und in die Schülerkiste gehängt, damit ihr anschließend alle Bienen nachfolgen werden.
Die Bienen werden dann vor dem Eingang der Schülerkiste abgeklopft.
Sobald sie den Duft (Pheromone) der Königin riechen und den dunklen Eingang der Kiste sehen, laufen sie alle zielgerichtet und für so kleine Insekten ganz schön fix, in die Kiste. Da sie Höhlenbewohner sind fühlen sie sich im Dunklen wohl und sicher.
Sie sammeln sich dort sofort wieder um die Königin. Dann kehrt schnell Ruhe ein.

 

Foto: Heike Uphoff

 

Foto: Heike Uphoff

     

Die Schülerinnen und Schüler, die Schulleitung und auch die Kollegen haben gebannt den „Einlauf“ der Bienen in ihre neue Behausung verfolgt.

Foto: Heike Uphoff

Foto: Heike Uphoff

Einige trauen sich sogar, ihre Hand an die Bienen zu legen um zu spüren, wie warm und pelzig sie sind.

"Metjen"
Der kleine Bruder vom richtigen Met

Honig, Wasser und Backhefe...

 

 

Dies begleitete die von uns ausgerichtete bundesweite Fachtagung
"Bienen machen Schule" im Juni 2012

 

 

 

 

 

Rezept:

9 Liter Wasser

3 x 500 g Honig jeweils im Abstand von 3 Tagen hinzugeben
(um die Hefe nicht durch Osmose austrocknen zu lassen)

1/2 Würfel Backhefe

Wir haben ihn nach 12 Tagen als "Heurigen" abgezogen

Für einige zu süß, für andere zu trocken, für viele einfach lecker...

 
 

 

Was bringt die Biene mit „nach Hause“?

Viele der in den Bienenstock heimkehrenden Arbeiterinnen tragen kleine bunte „Einkaufkörbchen“ an den Hinterbeinen. Mal sind sie gelb, mal orange, mal blau gefärbt.
Der Inhalt: Eiweißreicher Pollen, der beim Blütenbesuch am „Pelz“ der Biene hängengeblieben ist und während des Fluges in die Pollensäckchen genannten „Körbchen“ gebürstet wird.

Wo sind die Bienen „einkaufen“ gegangen? Bei "Calendula" oder "Phacelia"?
Kann man aus der Farbe und der Zeit schließen, welche Blüten die Biene besucht hat?

Irene Koch und Adina Walter, beide Lehramtstudentinnen der Leibniz-Universität Hannover haben sich während ihres mehrwöchigen Praktikums im Schulbiologiezentrum mit der Frage beschäftigt, wie man das Thema in die Schule tragen kann.
Sie haben einen „Pollenkalender“ entwickelt, der die Farbe des Pollens in den Vordergrund stellt.
Sieht man im Juni Bienen mit orangefarbigen Körbchen (auch Höschen genannt) kann man im Pollenkalender nachsehen, welche dazu passende Pflanze gerade blüht.

Der Pollenkalender fand auf der bundesweiten Fachtagung „Bienen machen Schule“ großen Anklang. Daher haben wir die hier entstandenen Éxcel-Tabellen für Sie verfügbar gemacht. Sie dürfen die Kalender gerne führ Ihre eigenen Bedürfnisse anpassen. Die Daten dazu lieferte der Deutsche Imkerbund e.V. auf seiner Webseite www.die-honigmacher.de.

 

 

 

 

 

Pollenkalender zum Herunterladen:

 

       

 

Was ist im Honig wirklich drin?

 

Im Honig (nicht nur im Wein) liegt die Wahrheit, der Schwindel liegt im Etikett.
Ist Rapshonig wirklich Rapshonig und ist der teure Löwenzahnhonig wirklich sein Geld wert?

Irene Koch und Adina Walter haben auf der Fachtagung „Bienen machen Schule“ gezeigt, wie man die tatsächliche Herkunft des Honigs durch die in ihm enthaltenen Pollen überprüfen kann.
Dazu braucht man mit Wasser verdünnten Honig, eine Zentrifuge zum Anreichern, ein Mikroskop und gutes Referenzmaterial dass sie in Form einer Pollenübersicht bereitstellten.

Arbeitsblatt Honig-Pollenanalyse

Honig-Pollenanalyse unter dem Mikroskop

Anleitung Dauerpräparation von Pollen (nach Safeline)

             
   

 

 

Passend zu beiden Themen:


Die von Irene Koch und Adina Walter entwickelte und jetzt im Schulbiologiezentrum ausleihbare

Pollen-Kiste

Inhalt der Pollen-Kiste

Pollen-Übersicht

Hinweis:

Die Zusammenstellung basiert nicht - wie irrtümlich dargestellt -
auf Materialien des Deutschen Imkerbundes.
Die Quellen sind die Landwirtschaftskammer NRW,
dem Verein Apis e.V. und der Agentur Lernsite.

Mehr dazu beim Imker-Portal

www.die-honigmacher.de

Wir danken für den entsprechenden Hinweis!

 

   

 


Bei Grauwetter sehen die Bienen 
auch kein polarisiertes Licht...

Sonst schon!

 

Bienen, Licht & Farbe:

Bienen orientieren sich am Stand der Sonne…

… und was ist, wenn die Sonne hinter Wolken verschwindet?


Bienen können die Schwingungsebene des polarisierten Lichtes erkennen und damit die Position auch der durch Wolken verborgenen Sonne. Sie haben zwei Facettenaugen mit mehreren Tausend leicht versetzten Einzelaugen (Ommatidien). Die acht Sinneszellen jedes einzelnen Auges erzeugen, von polarisiertem Licht getroffen, verschiedene Muster, je nachdem in welche Richtung das Auge blickt.

Die achteckige Polarisations-Sternfolie gibt die Vorgänge modellhaft wieder.

Mehr dazu...

Es ist nicht alles so, wie wir es sehen….

Bienen sehen die Welt anders als wir und finden sich ganz anders zurecht.


Welche Möglichkeiten gibt es in der Schule in diese „andere“ Welt einzutauchen?
Was können wir daraus lernen?


Um Bienen zu „verstehen“ muss man sich - auf anschauliche Weise – mit der Physik des Lichts auseinandersetzen.

Mehr dazu...

 

 

Definitiv keine Webung für Bienen:

Die Studentenblume Tagetes in Normallicht und unter Blaufilter



 

 

 

Schon lange her aber noch in guter Erinnerung...

 

Mellifera e.V.

Vereinigung für wesensgemäße Bienenhaltung
Lehr- und Versuchsimkerei Fischermühle

in Kooperation mit dem Schulbiologiezentrum Hannover

 

Bundesweite Fachtagung "Bienen machen Schule"

15. - 17. Juni 2012

im Schulbiologiezentrum Hannover