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BNE
Bildung für nachhaltige Entwicklung
"Nachhaltig handeln" bedeutet für uns z.B. :
- Vorsorge zu tragen, dass dem System
Erde nicht mehr Ressourcen entnommen werden als natürlich nachwachsen
können.
- Vorsorge zu tragen, dass die Grundlagen
des Lebens erhalten bleiben.
- Vorsorge zu tragen, dass wir -
mit Kenntnissen und Fähigkeiten ausgestattet - gemeinsam die Aufgaben
lösen können, die uns eine zunehmend globalisierte Welt aufgibt.
- Vorsorge zu tragen, dass diese
Kenntnisse und Fähigkeiten so vermittelt werden, dass sie anschaulich,
handlungs- und erfahrungsorientiert sind.
Nachhaltiges Handeln sollte auf der
Kenntnis der komplexen und empfindlichen Zusammenhänge auf diesem
Planeten fußen.
Das heißt: Handeln und Wissen bilden eine dialektische Einheit.
"Vom Wissen zum Handeln":
Dies war und ist der Leitfaden unseres
Unterrichts- und Themenangebots, lange bevor der forstwirtschaftlich geprägte
Begriff der "Nachhaltigkeit" Eingang in den politischen und
pädagogischen Sprachgebrauch fand.
Handeln und Wissen sind auf vielfältige Weise miteinander verbunden.
Die aktive Auseinandersetzung mit Naturphänomenen führt zur
Aneignung von Wissen dass wiederum zu verantwortungsvollerem, nachhaltigeren
Handeln führen kann.
Diesen Prozess zu begleiten achten
wir als unsere Aufgabe.
Neben globalen, aber stets praktisch
erfahrbaren Aspekten wie dem Gewässer- und Bodenschutz, dem Erhalt
des tropischen Regenwaldes oder der Klimaproblematik stehen ganz kleinschrittige
und emotionial höchst tiefgreifende Erlebnisse in einer naturnahen
Umgebung im Vordergrund:
Der Umgang und Erfahrungen mit konkreten, erlebbaren Pflanzen und Tieren
in ihrer natürlichen oder nachgebildeten Umgebung.
Hier bildet sich das Große im Kleinen, Überschaubaren ab und
führt zu einer Empathie und Respekt fördernden Einstellung gegenüber
der belebten und unbelebten Natur.
Dies ist besonders im Hinblick auf eine wachsende Entfremdung von der
physisch erfahrbaren Natur von großer Bedeutung.
An konkreten, selbst erfahrbaren Dingen wird vorausschauendes Denken und
Handeln eingeübt, mit Freude am gemeinsamen Lernen und Erfolg.
Diese Erfahrungen bilden die Grundlage eines wachsenden, eigenständigen
Verantwortungsgefühls für diese Welt.
Zur nachhaltigen Entwicklung gehört
für uns aber auch die fachliche Qualifikation junger Menschen für
eine Welt von Morgen, eine Welt, die durch zunehmend komplexere Entdeckungen
und Erfindungen, aber auch durch Konflikte gekennzeichnet ist. Eine Welt,
in der Neugier, Staunen, die Fähigkeit zum Austausch von Erfahrungen,
die Freude an der Lösung von Problemen im Team, die Teilhabe an der
gemeinsamen Lösung von Konflikten zu Grundqualifikationen eines friedlichen
globalen Miteinanders werden.
Dazu gehört die naturwissenschaftliche Grundbildung vom frühen
Kindesalter bis hinauf zum jungen Erwachsenen und die Aus-und Weiterbildung
derjenigen, die diesen Prozess begleiten.
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