Aktuelles aus dem Schulbiologiezentrum Hannover

(Seite aktualisiert 14.05.12 Me)

 

Über 61000 Besucher
im Jahr 2011!

(Schulgarten Burg, Freiluftschule Burg, Schulgarten Linden, Zooschule)


Auch diese Gänsefamilie kam vorbei (April 2012),
daher bitte LANGSAM fahren!

1545 Besuchergruppen, darunter...


1381 Schulklassen,
mehrstündige Unterrichtsveranstaltungen Kl. 1 - 13

mit 27977 Schülerinnen und Schülern

  • Grundschule: 652 Klassen (16023 Schüler)
  • Haupt-und Realschule: 54 Klasssen (1231 Schüler)
  • Gymnasium: 138 Klassen (3415 Schüler)
  • Förderschule: 272 Klassen (2150 Schüler)
  • IGS/KGS: 125 Klassen (3212 Schüler)
  • BBS: 17 Klasssen (319 Schüler)

73 Kindergärten (1627 Kinder)
48 Studienseminare (784 Personen)
49 Besuchergruppen aus Universitäten (1041 Personen)
19 Lehrerfortbildungsveranstaltungen (261 Personen)
17 Erzieherinnen-Fortbildungen (254 Personen)
5 Erzieherinnen-Gruppen aus Japan (150 Personen)
24 nichtschulische Fachgruppen (645 Personen)
52 andere Bersuchergruppen (971 Personen)

Zusammen 32083 gezählte Besucher!

*) Grundlage:
Jahresleistungsbericht Stadt Hannover 2011

Bei mehrtägigen Veranstaltungen (z.B. 5-tägiger Aufenthalt in der Freiluftschule) wird jeder Tag gezählt.

Zählt man die Sonntagsveranstaltungen, Sonderveranstaltungen, das Umweltforum, die Leihstellen- und Beratungsbesuche, sowie die "freie" Besucher hinzu ergeben sich (geschätzt) etwa 61680 Besucherinnen und Besucher!

 

Wir mochten darauf hinweisen, dass die Seite
"www.schulbiologiezentrum-hannover.de"
im Web-Portal der Landeshauptstadt Hannover seit mehreren Jahren nicht mehr gepflegt wird, also keine aktuellen Informationen enthält!
Dafür sind wir nicht verantwortlich!
Leider werden Sie durch "google" häufig auf diese Adresse verwiesen. Wir bedauern das und
werden weiterhin versuchen, die Stadt Hannover, die der Träger des Schulbiologiezentrums ist, dazu zu bringen, die Seiten zu aktualisieren oder sie ganz abzuschalten.

 

 

 

Baumbabys...

Auch ganz große Bäume waren mal ganz klein!

Ein Streifzug durch das Schulbiolgiezentrum...

Mehr dazu

Urwald im Norden Hannovers? Die Welt nach uns...

Alte, umgestürzte und sich langsam auflösende Bäume werden von neuen Generationen überwuchert. Ein grünes, undurchdringliches und morastiges Dickicht, Tod und Leben zugleich...
So erlebten die Legionen des Römischen Reichs den Norden Germaniens und scheiterten bei seiner Eroberung.
Wer mag, kann (am besten allein) im Schulbiologiezentrum um den Weiher herumgehen (über die frisch in Stand gesetzte hölzerne Brücke) und sich Gedanken darüber machen, wie es bei uns wohl aussehen würde wenn die Natur wieder die Oberhand gewänne..
Im Norden des Weihers gibt es die "Null-Parzelle": Eine Fläche, die vor 50 Jahren freigeräümt (anders als die Altholzparzellen in der Eilenriede) und sich dann vollständig selbst überlassen wurde.
Und im "Garten für ökologische Kleinexperimente" gibt es "Monats-" und "Jahresbeete" , Flächen mit unterschiedlichen und unterschiedlich tiefen Böden und grüne Dächer die keiner pflegt.. Sie alle zeigen, wie sich Natur ohne unsere Eingriffe entwickelt...

Hier Bäume, da Waldwiese, hier Bärlauch, dort Springkraut. Warum ist das so?

Und immer wieder die Frage: Wie sieht die Welt nach uns aus...?

Fortbildung:


April -Juli 2012

hier erhältlich

Neu in der Leihstelle:

Das haben wir bis März 2012 zusätzlich für Sie ins Ausleihprogramm genommen:

Nachtrag 2012
zum Katalog der ausleihbaren Materialien, Pflanzen und Tiere

Mehr zur Leihstelle...

 

Alle Jahre wieder...


Wie hieß das doch bloß noch mal...?
Gehirnjogging für Naturbegeisterte
Klick´ dich durch 70 Frühblüher im Wald und auf der Wiese

Lernquiz für den Computer

Nur wenige werden es auf Anhieb schaffen, sich fehlerfrei durch die 70 Farbfotos mit Frühblühern hinaufzuarbeiten. Doch wer bereit ist, aus Fehlern zu lernen und Ausdauer besitzt wird sich in der jetzt im Frühling aufblühenden Natur richtig gut auskennen...

 

 

Fortbildungsangebot
für LehrerInnen, ErzieherInnen
und ImkerInnen

2. bundesweite Fachtagung „Bienen machen Schule“:

Vielfalt erleben, erforschen und fördern

Freitag, 15.06. bis Sonntag, 17.06.12
im Schulbiologiezentrum Hannover

Veranstalter: Schulbiologiezentrum Hannover und Mellifera e.V.

Anmeldung voraussichtlich ab Februar unter mail@mellifera.de

Mehr dazu

 

„Verkaufstraining“ für unsere Azubis:
Pflanzen für Ihren Garten
aus dem Schulbiologiezentrum

An jedem 1. Dienstag im Monat (außer in den Schulferien)
geben wir eine eingeschränkte Auswahl aus dem Staudensortiment des Schulbiologiezentrums gegen eine Spende ab.
Schauen Sie vorbei und lassen Sie sich beraten!

Mehr dazu

 

Lecker Quittenkonfekt...


Foto und Rezept: Heike Uphoff

Lecker:
Innerhalb eines halben Tages aufgegessen.


Was man aus unseren Quitten machen kann...

Alljährlich im Herbst bietet das Schulbiologiezentrum Quitten für den Unterricht an. Auch in diesem Jahr gab es viele Bestellungen. Was daraus werden kann, zeigte Heike Uphoff am Beispiel ihres "Quittenkonfekts": Diese Leckerei ist zwar sehr aufwändig in der Herstellung,
hat aber garantiert eine ganz kurze Lebensdauer...

Quitten im Unterricht (Vorschläge)

Rezept Quittenkonfekt

 

Bildung
für nachhaltige Entwicklung:

E 10, Bioethanol:
Vom Acker in den Tank?

Vom Bierbrauen zum nachwachsenden Treibstoff...
Workshops des Schulbiologiezentrum Hannover auf der 4. NUN-Konferenz in der Autostadt in Wolfsburg und auf der Fachtagung "Fit in Umwelt und Nachhaltigkeit" des Hamburger Landesinsituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung
Foto: Michael Rockstedt (Autostadt)

Mehr dazu...

"Spiele mit Knospen - Knospenkunde"

Biologie ohne großen Aufwand und auch im Winter:

Arbeitshilfe 6.19

Hier zum Herunterladen (550 KB)

 

"Steine erzählen Geschichte(n)"....

Foto: Ingo Mennerich

Was für ein Stein ist das?

Antworten gibt es im GeoGarten des Schulbiologiezentrums:
Dieser Stein, ein Rhombenporphyr, wurde vor rund 300 Millionen in einem Vulkan in Norwegen geboren.
"Norwegen" lag damals allerdings in der Nähe des Äquators.
Bevor der Rhombenporphyr seine (vorübergehend) "letzte Ruhestätte" im GeoGarten des Schulbiologiezentrums fand lag er auf Sylt am Strand.
Und wie kam er dort hin?

Mehr zum GeoGarten....

 

Bei uns liegen geblieben: "Geisterkartoffeln"...


Foto: Ingo Mennerich

Diese eigenartigen Gebilde sind ganz von allein entstanden:
Sie haben Bärte, haben kugelige "Kinder" gebildet und sind mehrheitlich hohl.
Des Rätsels Lösung: Hier sind Kartoffeln in einer Ecke liegen geblieben, sind im Licht gekeimt (daher die kurzen Triebe), haben Wurzeln und verkümmerte Blätter gebildet und haben "Babykartoffeln" bekommen...
Die "Mama" hat sich dabei total verausgabt!

 

 
   

Iiihhhhh, Raupen! Aber ich trau´mich!

Foto: Werner Waldrich, Schulbiologiezentrum Kassel

 

Sind im Mai wieder geschlüpft:

Die Raupen unseres Kleinen Nachtpfauenauges!

Wir geben jeweils 10 von ihnen in die Schulen und Kindergärten zum Halten und Beobachten.
Wenn sie sich in etwa 5 -6 Wochen eingesponnen haben, nehmen wir die Kokons zurück.

Bestellungen und nähere Informationen unter
168-47594 oder 168-40557 (Leihstelle).

Dazu die Arbeitshilfen...

15.24 Das Kleine Nachtpfauenauge und andere Schmetterlinge
(mit Arbeitsblättern) (5,6 MB)

Kurzinformationen (Pflegeanleitung)
21.8 Kleines Nachtpfauenauge, 32 kB

Schmetterlinge für den Computer:
Lernquiz: "Kennst du Schmetterlinge?"

 
 

Was ist im Leben wirklich wichtig?


Medis, Louis und Mara in der "Gummisphäre" (einem "Water Walking Ball"). Der CO2-Gehalt der Raumluft wird ständig kontrolliert (Messgerät TESTO, im Schulbiologiezentrum ausleihbar!).


"Morgen früh wird die Erde untergehen:
kurz nach 8 wird mit einem Kleinplaneten zusammenstoßen.
Es wird keine Überlebenden geben...
Du hast die Möglichkeit, dich rechtzeitig mit einem Raumschiff zu retten, kannst aber wahrscheinlich niemals auf die Erde zurückkehren."

Das Raumschiff ist eine Kugel mit zwei Meter Durchmesser.

Was nimmst du mit?

Schülerinnen und Schüler der Ludwig-Windthorst-Schule in Hannover haben sich auf die "Reise" gemacht und haben spontan notiert:

Handy, Kuscheltier, Sauerstoff, Freund(in), etwas zu essen, Klamotten, Pflanzensamen, Pflanzen (Photosynthese), Wasser, Familie, Navi, Lehrer, Bibel/Koran/Thora, Tampons, Astrononomiebuch...

Und wie sieht Deine / Ihre Liste aus?

Bei unserem Thema "Raumschiff Erde" (geeignet für 9.und 10.Klassen) geht es um Überlebenswichtiges:
Woher stammt die Luft, die Nahrung, das Wasser, die Wärme und im Dunkel des Alls auch das Licht?
Wohin mit dem Abfall?

Übrigens: Im Laufe der Zeit hat sich die Liste sehr verändert...

Präsentation "Raumschiff Erde"
(2. Inquire Fortbildung und RUZ-Tagung in Syke)

 

Sauerstoff und Wasserstoff für das "Raumschiff" -
Solar erzeugt!


Foto: Winfried Noack

Hannover ist "Umwelthauptstadt" geworden und hat dem Schulbiologiezentrum einen Teil des Preisgeldes zur Erweiterung des Themengartens "Sonne, Energie, Klima" zur Verfügung gestellt..
Davon haben wir unter anderem 10 Solarmodule mit je 10 Watt Spitzenleistung und 10 passende dreh- und schwenkbare Video-Stative gekauft die Schulen und verwandte Einrichtungen kostenlos ausleihen können.
Zusammen mit dem ebenfalls ausleihbaren Elektrolysegerät kann man damit mit Sonnenenergie aus Wasser (Di-Wasserstoffoxid) Wasserstoff und Sauerstoff erzeugen.
Sauerstoff zum Atmen und/oder für den Wasserstoffantrieb,
oder zum Speichern von Energie,
oder für Brennstoffzellen an Bord,
oder....

 

 

Mate-Tee:
Ernte und Verarbeitung im Botanischen Schulgarten Burg


Der Winter naht - und damit das Einräumen der Kübelpflanzen in das auf wundersame Weise immer kleiner werdende Überwinterungshaus. Insofern ist manch größenreduzierender Rückschnitt nötig. In diesem Jahr nutzten wir den kräftigen Rückschnitt des über drei Meter hohen Mate-Strauches (Ilex paraguariensis A.St.-Hil.), um endlich die Herstellung des Grundstoffes für das im südlichen Südamerika übliche Getränk zu erproben. Von den verschiedenen Verarbeitungsmöglichkeiten wählten wir die auch für unseren Unterrichtsalltag am besten geeignete Methode - ohne ein notwendiges mehrmonatiges Fermentieren.
Unsere FÖJ Nora Adelt, Janna Callies und Timon Krause haben den ersten Mate-Tee aus Burg produziert:
Die frisch geschnittenen Zweige wurden gemäß der Tradition kurz in ein Feuer gehalten, um alle Enzyme zu deaktivieren (wie beim Blanchieren von Gemüse), danach ersetzten wir allerdings das für die Verarbeitung in Araukarienwäldern oder auf Plantagen sicherlich gut geeignete mehrstündige Rotieren in Drahttrommeln über offenem Feuer durch den schnöden Aufenthalt auf den Blechen und Gittern eines Umluftherdes. Die trockenen Blätter wurden zerkleinert, das Ergebnis schmeckt gut und sogar besser als das gekaufte Vergleichsprodukt. Dabei fehlt nun noch die halbjährige Lagerung, die das Aroma reifen lassen soll - wir werden dieses im Mai beurteilen können.
Mate enthält wie Kaffee, Tee und Kakao als anregende Inhaltsstoffe Koffein, Theophyllin und Theobromin. Die drei Moleküle unterscheiden sich nur durch Zahl und Anordnung der Methylgruppen an ihrem Xanthin-Grundkörper, prinzipiell machen alle WACH.
Kaffee aus eigener Ernte können wir meistens in kleinen Mengen rösten, der nicht sehr üppige Teestrauch bietet immerhin genügend Ernte für eine kleine Teezeremonie (in kleinen Tassen…). Kakao gibt es nach dem Meuchelmord an unserem gut tragenden Kakaobaum vor einigen Jahren durch einen hinterhältigen Pilz noch nicht wieder, aber nun halt Mate. Die 2011er Ernte wird ein Weilchen reichen, und ab Herbst 2012 haben wir wieder genügend Erntegut, um einigen Schulklassen
das echte Goucho-Gefühl zu geben.

Biologie draußen im Winter?
"Flechten als Bioindikatoren", nicht nur im Winter...

Differenzieren lernen, Arbeitstechniken einüben

Frage:
Wird die Wirkung der "Umweltzone" in Hannover am Flechtenbesatz unserer Straßenbäume ablesbar sein?


Hypogymnia physodes bevorzugt saure oder durch Schwefeldioxid angesäuerte Baumrinden.
Allgemein häufig,, aber durch verminderte Schwefelbelastung im Rückgang begriffen.
Foto:Ingo Mennerich

Im Ökologiekurs muss es ja nicht immer die Gewässergüteuntersuchung sein!
Als "trockene" Alternative hätten wir mit dem Thema "Flechten und Luftqualität" etwas anzubieten, dass auch in der kalten und vegetationsarmen Jahreszeit realisierbar ist.
Hannover hat - nicht ganz unumstritten - eine "Umweltzone" in die nur schadstoffarme Fahrzeuge hineinfahren dürfen.
Lässt sich der Erfolg dieser Maßnahme an Bioindikatoren wie den (wenigen hier verbreiteteten) Flechtenarten ablesen?
Dazu muss man Flechten und ihre "Zeigerwerte" kennen....
Also: Artenkenntnis und praktische Anwendung!

Auf den ersten Blick wirken viele wie ein abgelegtes, breitgetretenes Kaugummi: Flechten, diese sonderbaren Mischwesen aus Pilzfäden und einzelligen Algen fallen im (laublosen) und grauen Winter zum Beispiel an Baumstämmen und Zweigen besonders ins Auge und für sie ist es jetzt die beste Zeit. Im Winter gibt es genug Feuchtigkeit und die fehlenden Laubblätter lassen viel Licht an die Baumstämme.
Flechten eignen als Bioindikator zur Lüftgütebestimmung: Einige Arten sind wenig tolerant gegenüber Versauerung und hohen Nährstoffeintrag, andere dagegen sind nahezu süchtig nach niederigen pH-Werten.
Um die Flechten als "Messhilfe" nutzen zu können braucht man nur einige der in der VDI-Richtlinie 3799 aufgelisteten etwa 60 Arten auseinanderhalten. Das gelingt mit einer Bestimmungshilfe, Lupe und Binokular recht gut, leicht zu beschaffende oder herzustellende chemische Reagenzien helfen dabei.
Wir beschränken uns im Schulalltag auf etwa 10 Flechtenarten und benutzen zur Bewertung ein wesentlich einfacheres Verfahren (HTI) als die VDI-Richtlinie.
Sehr hilfreich ist das jetzt beim Hessischen Landesamt für Umwelt und Geologie neu herausgegebene und neu gestaltete Buch "Flechten erkennen - Umwelt bewerten" von Kirschbaum/Wirth. Das Schulbiologiezentrum leiht einen kleinen Klasensatz von 10 maximal Exemplaren aus.
Beim Wellenreiten durch das Netz kann man sich an einem grauen, langweiligen Sonntagvormittag auf eine Expedition in die Welt der Flechten machen...

Zum Beispiel lohnt es sich die etwa 500 Bilder von in Deutschland heimischen Flechtenarten anzusehen die Ulrich Kirschbaum (Fachhochschule Gießen) ins Netz gestellt hat:

Flechtenbilder


Und dann nichts wie ´raus und schauen, wie viele man davon (noch) entdecken kann!

"Flechten als Lebewesen und Bioindikatoren in der Schule"
(PDF 4 MB)

"Trockenkurs" zum Kennen lernen der Flechtenarten
(Bilder: Dr. Ulrich Kirschbaum, FH Gießen-Wetzlar)

Mehr dazu....

Alle Fortbildungskurse...

Gewürze, nicht nur zu Weihnachten...
Pünktlich zur Adventszeit haben wir am 1. Dezember 2010 einen Minikurs „Gewürze“ im Schulbiologiezentrum angeboten. Zu diesem Kurs gibt es einen Skript, das hier heruntergeladen werden kann.

Man findet dort Anregungen für den Unterricht und Rezepte für Glühwein und Gewürzmischungen.

Viel Spaß!!!!!



Gewürze für alle Sinne,
Foto: Ingo Mennerich

Gerade im Winter ist die Gesundheit ein wichtiges Thema. Da bietet sich unsere Themenkiste Apothekergarten an. Im Klassenraum kann man Tees, Kosmetika etc., in denen Heilkräuter verwendet wurden kennenlernen, eine Teeverkostung durchführen und eine Teemischung analysieren.
Alle benötigten Materialien wie Teekannen, Teedrogen usw. sind in der Kiste vorhanden.

Weitere Informationen findet man hier
(Unterrichtsverlauf, Anregungen, Bilder von Pflanzen und fertige Arbeitsblätter)

 

Botanische "Leckerbissen":
Entstehung des Kulturweizens

von oben:

  • Aegilops speltoides
  • Triticum boeoticum
  • Triticum monococcum (Einkorn)
  • Triticum dicoccon (Zweikorn)
  • Triticum aestivum ssp vulgaris
  • Triticale

Die mehrtausendjährige Geschichte der Entstehung des heutigen Kulturweizens ist bei uns im Frühjahr und Sommer nachvollziehbar. Wir haben - wie jedes Jahr - die Urahnen des Weizens, die im Nahen Osten heimischen Wildgräser Aegilops und ihre Nachkommen der Reihe Triticum (T. boeoticum, Einkorn, Zweikorn) so wie den Kulturweizen und den Hybriden aus Weizen und Roggen (Triticale) bei uns aufgepflanzt.
Die geernteten Ähren werden im Herbst auf Wunsch an die hannoverschen Schulen ausgeliefert.

Das Feld mit der "Weizenfamilie" finden Sie Sommer im Eingangsbereich Vinnhorster Weg.

Mehr zur Pflanzenlieferung "Entstehung des Kulturweizens"



   

Das Sonnensystem im Schulbiologiezentrum Hannover

Mit Lichtgeschwindigkeit bis zum Pluto laufen (Alle 30 Sekunden einen Fuß vor den anderen setzen):
Das können Sie in unserem 150 m langen Sonnen-/Energie-und Klimagarten seit der EXPO 2000.
Unter den auf Granitststelen aufgesetzten "Käseglocken" befindet sich ein Golfball (die Sonne) und neun Stecknadelkopfgroße Planeten. Der Pluto darf hier noch "mitspielen".
Nach mehr als 11 Jahren war unser Planetenpfad allerdings sehr in die Jahre gekommen und musste stark überarbeitet werden.

Mehr dazu...


Sonnen-/Energie- und Klimagarten...

Informationstafeln Sonne - Pluto (pdf, 580kB)

Arbeitshilfe "Sonnensystem im Schulbiologiezentrum

Astronomie: Einstiege in ein Fach, dass es leider nicht gibt

 

www.schulbiologiezentrum.info:
Mehr als eine
Viertelmillion Besucher
im Jahr 2009!


Vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2009
hatten wir 267690 Besucher mit insgesamt 1245479 Zugriffen, darunter:
· "Aktuelles" (12728),
· "Arbeitshilfen" (7054),
· "Leihstelle" (3549),
· "Fortbildung" (2368),
· "Pflanzenlieferungen" (2157),
· "Themengärten" (5987),
· "Themen" (3637)...

Die meisten Zugriffe verbuchte die "Staudenliste" mit 72980 Zugriffen (wahrscheinlich durch Direktsuche nach Pflanzen)!

Unter der "Hitliste" (den Top 100) der heruntergeladenen Arbeitshilfen:
"19.65 Experimente zur Photosynthese" (2690), "15.5 Ameisen" (1427),
"7.13 Bewegung bei Pflanzen" (2453), "15.20 Euglena" (4349),
"19.30 Newton, Joule, Watt" (1185), "7.4 Der Frühling erwacht" (1073),
" 15.17 Paramecium / Pantoffeltierchen" (1831), "7.10 Samenvielfalt" (944),
"7.1 Zwiebeln und Knollen" (), "7.31 Zapfen der Nadelbäume" (1226),
"0.3 Ausleihkatalog 2009/2010" (1925*),
"Curriculare Vorgaben GY Kl, 5/6, Themen im Schulbiologiezentrum" (959), "Curriculare Vorgaben HS/RS Kl, 5/6, Themen im Schulbiologiezentrum" (954*)
Quelle: Webstatistik des Providers (Abfrage und Auswertung 08.01.10)
*)Werte extrapoliert


"www.schulbiologiezentrum.info" hat sich seit 2003 zu einem deutschlandweiten (und weit darüber hinausgehenden) Bildungsportal entwickelt.
Darauf sind wir stolz!
Wir würden das gerne ausbauen!


Und dennoch: Am liebsten kümmern wir uns persönlich um Sie!

 

 


Jeder wird Billionär!

Wie viele Kupferatome enthält ein Kupfernagel?
Das kann man ausrechnen, Amadeo Avogadro und Josef Losschmidt sei Dank...
Ganz kurz: Wenn jedes Kupferatom in diesem Nagel 1 Euro wert wäre dann könnte man über jedem Bewohner dieser Erde etwa 11 Billionen Euro ausschütten...
Ob das nun wünschenswert ist oder nicht mögen Sie entscheiden.

In jedem Fall:
Den Nagel mit einer kleinen Anleitung zum Rechnen* erhalten Sie - zur Ausleihe - bei uns im Schulbiologiezentrum!

*) Rechnen muss man mit Molgewichten und der Avogadro´schen bzw. Losschmidt´schen Konstante, dabei das Periodensystem der Elemente dabei haben, einen Taschenrechner benutzen und keine Angst vor großen Zahlen haben!

Mehr dazu....

 

 

 

 
 
   
   

Cyanobakterium Nostoc (Foto: WIKIMEDIA)

       
       

Nachwachsende Rohstoffe:

Sonne in den Tank:
Ethanol und Diesel aus Cyanobakterien!

Das können wir leider noch nicht zeigen...

Die Bio-Tec-Firmen "Joule Unlimited" und "Sapphire" (USA) haben ein Verfahren entwickelt bzw. patentieren lassen, das ermöglicht, gentechnisch veränderte Cyanobakterien dazu zu bringen, photosynthetisch erzeugte Assimilate in kraftfahrzeugtaugliche Treibstoffe zu verwandeln und diese gewissermaßen "auszuschwitzen"!
Der Vorteil liegt darin, dass der Treibstoff nicht durch energieaufwändige Trocknungs-, Press- und Filtrationsprozesse herausgelöst wird sondern praktisch "freiwillig" abgegeben wird.
Der Ertrag könnte beim 80fache des bisherigen Hektar-Produktivität bei der herkömmlichen Bioethanol-Produktion liegen und die immer wieder kritisierte Konkurrenz "Motor / Teller" weitgehend zurückdrängen.
Da der Prozess viel CO2 verbraucht könnte viel "Treibhausgas" aus Kraftwerken absorbiert werden.

Das Verfahren kann das Schulbiologiezentrum Hannover natürlich nicht vorführen,
aber einen kleinen Blick in die Zukunft können wir im Frühjahr und Sommer in einigen unserer Teiche und im Herbst und Winter in Aquarien anbieten.
Und bei der Beschäftigung mit den Kleinstalgen bzw. den Cyanobakterien gewinnt man schon eine Vorstellung davon, womit man es bei diesem Thema zu tun hat...

  • Algen und Cyanobakterien mit dem Planktonnetz abfischen
  • "Blaualgen" (keine Algen sondern Cyanobakterien) und grüne einzellige Algen unter dem Mikroskop
  • Arten identifizieren
  • einzellige Algen vermehren und züchten (Beispiel Euglena oder Chlorella)

Links dazu:

Video (JOULE UNLIMITED: "How it´s done")

Video (SPIEGEL-ONLINE: "Alles auf Alge")

Video (SPIEGEL-ONLINE: "Die Kraft der grünen Brühe")

 

Neu zur Ausleihe in der Leihstelle...


Fossile Diatomee aus dem Kieselgur von Oberohe (Lüneburger Heide)
Foto:Ingo Mennerich (BMS-Kamera, 5 MB)

eine 5 Megapixel-Mikroskopkamera für Windows XP

Stark vergrößert und trotzdem scharf: Die Schale einer Kieselalge (Diatomee) aus den Kieselgurablagerungen in der Südheide (Niederohe). Diese Kieselage lebte vor etwa 230000 Jahren in einer warmen Zeit zwischen zwei Eiszeiten, dem Holstein-Interglazial.
Diese Warmzeit folgte der Elster-Eiszeit um 340000 v.u. Z. und endete mit dem Beginn der, die Landschaft des nördlichen Niedersachsens prägenden Saale-Eiszeit vor etwa 325000 Jahren v.u.Z.
Während dieser Warmzeit lag der Südrand der Nordsee im Raum Lüneburg und die spätere Lüneburger Heide war eine von Meeresbuchten und Seen geprägte Landschaft.
Klimawandel gab es also schon damals...

Übrigens: Kieselgur erhalten Sie auch bei uns.
Kieselgur gilt als Test für die Qualität (Auflösungseigenschaften) von Mikroskopen. Nur gute Mikroskope zeigen die feinen Strukturen der ansonsten "gläsernen" Diatomeenschalen.


Heutige Diatomeen (z.B. in einer "überschwemmten" Blumenschale auf demn Balkon)
Foto:Ingo Mennerich (BMS-Kamera, 5 MB)

Lassen Sie sich beraten!

 

 

Was hat das Gänseblümchen
mit Mathematik zu tun???

Mathematik und Naturwissenschaften - Eine Zusammenstellung  für die Grundschule und die Sekundarstufe I –Naturwissenschaftliche Bezüge zu mathematischen Themen und Materialien aus dem Schulbiologiezentrum

Mathematik wird oft als Hilfswissenschaft für die Naturwissenschaften bezeichnet. Das wird auch deutlich, wenn man sich die Curricula für den Mathematikunterricht und unseren Ausleihkatalog einmal genauer ansieht. Deshalb haben wir hier eine Liste zusammengestellt, die fachlichen Bezüge sowohl für die Grundschule als auch für die Sekundarstufe I deutlich macht. Des Weiteren sind die Materialien aus dem Schulbiologiezentrum Hannover aufgelistet, die jeweils zu den Themen passen.

Mathematik in der Schule und im Schulbiologiezentrum (Tabellarische Zusammenstellung von Themen und Materialien, 44 kB)

 

Biogas in die Schule!


Biogasanlage BIRO in Ronnenberg (Foto Ingo Mennerich)


Unser langjähriger Partner, das Schul-LAB in der IGS Mühlenberg, hat eine Miniatur-Biogasanlage für den naturwissenschaftlichen Unterricht entwickelt, eine Anlage die auf einen Tisch passt und Mais(silage) in brennbares Methan verwandelt.


Zeichnung: Ingo Mennerich

Mehr dazu im Schul-LAB (0511/168-49508)

 

 
     

 

 

 

     


 

 

   

 

 

 

   
     
           
   
           
wuaoooo!!!